B2B AutomationFreemium17. Juni 2026

Migration von Make zu n8n Guide: Automatisierungskosten drastisch senken

Mit diesem Migration von Make zu n8n Guide senkst du deine Betriebskosten um bis zu 80 Prozent. Lerne, wie du deine Workflows effizient und sicher umziehst.

Migration von Make zu n8n Guide: Automatisierungskosten drastisch senken – Jakub Kaczmarek Anfragen für Handwerk

Eine Migration von Make zu n8n Guide ist für viele Unternehmen im Jahr 2026 der entscheidende Hebel, um die explodierenden Kosten für Cloud-Automatisierungen in den Griff zu bekommen. Während Make (ehemals Integromat) durch ein starres Abrechnungsmodell pro Operation oft teuer wird, bietet n8n durch sein faires Lizenzmodell und die Möglichkeit des Self-Hostings eine massive Ersparnis. In meiner täglichen Praxis als KI-Automatisierungsexperte sehe ich immer wieder, dass B2B-Unternehmen unnötig hohe vierstellige Beträge pro Monat für Workflows bezahlen, die auf n8n nur einen Bruchteil kosten würden. Dieser Leitfaden zeigt dir exakt, wie du den Wechsel vollziehst, welche technischen Hürden du beachten musst und wie du die volle Kontrolle über deine Daten zurückgewinnst. Wir sprechen hier nicht nur von Centbeträgen, sondern von einer Reduktion der Automatisierungskosten um oft über 80 Prozent, ohne dabei an Funktionalität oder Stabilität einzubüßen. Wenn du bereit bist, deine technologische Abhängigkeit zu reduzieren, ist dieser Guide dein Fahrplan.

Was lernst du in diesem Tutorial?

In diesem umfassenden Tutorial erfährst du, wie du eine strukturierte Bestandsaufnahme deiner aktuellen Make-Szenarien durchführst und diese methodisch in n8n übersetzt. Du lernst die fundamentalen Unterschiede in der Logik beider Tools kennen, damit du beim Neuaufbau keine Fehler machst. Zudem zeige ich dir, wie du komplexe Datenstrukturen effizient mappst und warum JavaScript in n8n dein bester Freund für schlanke Workflows ist. Am Ende wirst du in der Lage sein, deine gesamte Automatisierungsinfrastruktur kosteneffizient und DSGVO-konform zu betreiben.

n8n.ioEmpfehlung

n8n ist ein mächtiges Low-Code-Automatisierungstool, das sowohl als Cloud-Version als auch selbstgehostet via Docker betrieben werden kann. Es zeichnet sich durch maximale Flexibilität und eine faire Preisgestaltung aus.

Stärken
  • Massive Kostenersparnis durch Self-Hosting
  • Unbegrenzte Ausführungen bei lokaler Installation
  • Tiefe Integration von JavaScript für komplexe Logik
Schwächen
  • Höhere Lernkurve im Vergleich zu Make
  • Verantwortung für Server-Wartung bei Self-Hosting
  • Weniger native Integrationen als Make

Voraussetzungen für den Umzug

Bevor du mit der Migration beginnst, solltest du sicherstellen, dass du Zugriff auf beide Plattformen hast und deine API-Credentials für alle Drittanbieter-Tools bereitliegen. Du benötigst entweder einen Account bei n8n Cloud oder eine laufende Instanz auf deinem eigenen Server, idealerweise via Docker. In meiner Praxis hat sich gezeigt, dass ein grundlegendes Verständnis von JSON-Strukturen und JavaScript den Prozess enorm beschleunigt, da n8n sehr nah am Code arbeitet. Dokumentiere zudem alle Webhook-URLs in Make, da diese sich nach dem Umzug zwingend ändern werden.

FeatureMake (Integromat)n8n.io
PreismodellPro Operation (teuer)Pro Workflow/Execution (fair)
DatenschutzUS-Cloud / EU-CloudSelf-Hosting möglich (DSGVO)
Logik-KontrolleGrafisch limitiertVollständig via JS & Nodes
Community-NodesBegrenztSehr aktiv & erweiterbar

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Migration

Da es derzeit kein offizielles Tool für einen automatischen Import gibt, ist die manuelle Migration der sicherste Weg, um die Qualität deiner Prozesse zu gewährleisten. Du solltest diesen Prozess als Chance nutzen, um alte, ineffiziente Workflows zu entschlacken und zu optimieren. Gehe dabei strukturiert vor, um Datenverlust oder doppelte Ausführungen zu vermeiden.

Schritt 1: Das Workflow-Audit

Erstelle eine Liste aller aktiven Szenarien in Make. Sortiere sie nach Priorität und Komplexität. In meiner Praxis beginne ich immer mit den einfachsten Webhook-zu-Email-Automatisierungen, um ein Gefühl für die n8n-Umgebung zu bekommen. Notiere dir genau, welche Filter und Router du in Make nutzt, da diese in n8n oft eleganter durch Switch-Nodes oder If-Conditions gelöst werden können.

Schritt 2: Logik-Mapping und Node-Auswahl

Suche in n8n nach den entsprechenden Integrationen. Falls eine App in n8n nicht nativ vorhanden ist, nutzt du die HTTP-Request-Node. Dies ist oft sogar stabiler als fertige Module. Du wirst feststellen, dass du in n8n für viele Aufgaben weniger Nodes benötigst als in Make, da die Datenverarbeitung innerhalb einer Node oft flexibler gestaltet werden kann.

Schritt 3: Daten-Mapping und Transformation

Hier liegt die größte Herausforderung. Während Make oft eine sehr abstrahierte Sicht auf Daten bietet, zeigt dir n8n die rohen JSON-Objekte. Nutze die Set-Node oder die Code-Node, um deine Datenfelder exakt so zu benennen, wie sie im Ziel-System benötigt werden. Achte besonders auf Datumsformate, da diese zwischen verschiedenen APIs oft variieren und in n8n explizit konvertiert werden sollten.

💡 Praxis-Tipp

Nutze in n8n die Edit-Expression-Funktion intensiv. Anstatt für jede kleine Textänderung eine eigene Node zu verwenden, kannst du mit einfachem JavaScript direkt innerhalb der Felder Transformationen vornehmen. Das hält deinen Workflow übersichtlich und spart wertvolle Rechenzeit.

Schritt 4: Webhooks und Trigger umstellen

Sobald dein Workflow in n8n steht, musst du die Trigger-URLs in deinen Quellsystemen (z.B. Shopify, Typeform oder Stripe) austauschen. Deaktiviere das Make-Szenario sofort nach dem Austausch, um keine Dubletten zu erzeugen. Teste den Workflow mit echten Testdaten und kontrolliere im Execution-Log von n8n, ob alle Felder korrekt übergeben wurden.

Tipps & häufige Fehler bei der Migration

Ein häufiger Fehler ist der Versuch, die Make-Logik 1:1 nachbauen zu wollen. n8n arbeitet mit einem Array-basierten Ansatz, was bedeutet, dass eine Node mehrere Items gleichzeitig verarbeiten kann. Du solltest daher die Schleifen-Logik (Iteratoren) aus Make oft durch die native Item-Verarbeitung in n8n ersetzen. Ein weiterer Tipp: Nutze globale Variablen und Credentials konsequent, um bei Änderungen nicht jeden Workflow einzeln anfassen zu müssen. In meiner Beratung sehe ich oft, dass mangelndes Error-Handling zu Problemen führt – richte daher in n8n unbedingt Error-Trigger ein, die dich bei Fehlern sofort benachrichtigen.


Häufige Fragen zu Migration von Make zu n8n Guide

n8n rechnet oft nach aktiven Workflows oder Ausführungen ab, statt jede einzelne Operation (jeden kleinen Schritt im Workflow) zu bepreisen. Beim Self-Hosting zahlst du nur deine Serverkosten, was bei hohem Volumen die Kosten um bis zu 95% senken kann.

Nein, ein direkter Import von JSON-Dateien aus Make ist nicht möglich, da die Architektur beider Tools grundverschieden ist. Der manuelle Neuaufbau ist jedoch eine wertvolle Gelegenheit zur Prozessoptimierung.

Für die Cloud-Version reicht ein Browser. Für das Self-Hosting benötigst du einen VPS (z.B. bei Hetzner) mit Docker. Grundkenntnisse in JavaScript sind für komplexe Transformationen sehr hilfreich.

Die Daten bleiben in den Quell- und Zielsystemen. n8n verarbeitet die Daten nur im Moment der Ausführung. Beim Self-Hosting verlassen die Daten niemals deine eigene Infrastruktur, was ein riesiger Vorteil für den Datenschutz ist.

Absolut. Durch Features wie Git-Integration, User-Management und die Skalierbarkeit via Docker/Kubernetes setzen immer mehr Enterprise-Kunden auf n8n für ihre geschäftskritischen Prozesse.


Fazit

Die Migration von Make zu n8n ist ein strategischer Schritt, der dir nicht nur massive Kostenvorteile bringt, sondern auch technische Souveränität verschafft. Durch den Umzug reduzierst du deine Abhängigkeit von Drittanbietern und bereitest dein Unternehmen auf eine skalierbare, KI-gestützte Zukunft vor. Starte heute mit deinem ersten Test-Workflow und erlebe die Freiheit von n8n.

Kostenloses Gespräch buchenMehr Artikel

Keine Marketing-Tipps mehr verpassen

Neue Artikel über Kundengewinnung, Google Ads und Anfragen-Automatisierung für Handwerksbetriebe – direkt in Ihr Postfach. Kostenlos.

Kein Spam. Jederzeit abmeldbar.

Mehr Anfragen für Ihren Handwerksbetrieb?

Kostenloser Anfragen-Check in 20 Minuten – schwarz auf weiß, welche Anzeigen Ihre Konkurrenz schaltet.